LINKS FÜR KUNSTSCHAFFENDE

It Is Okay for Artists to Make Money…No, Really, It’s Okay

„When art and commerce are mentioned in the same sentence, many people become bad tempered or think something needs fixing. This paper argues that more artists ought to make more money more often. HBS professor Robert Austin and theater dramaturg Lee Devin identify and undermine three fallacies about art and commerce, and suggest that it is necessary to carry on a more careful and less emotional conversation about the tensions between art and business and to overcome a general aversion to business common among artists and their patrons. They also stress the need to develop better theories about how art and commerce can achieve integration helpful to both.“

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Diskursseminar über Perspektiven gesellschaftsorientierter künstlerischer Arbeit

„Anders also, wenn Kunst der Reflexion von Gesellschaft dient, sich also dem Diskurs der Sinn- und Bedeutungsfragen, der Kritik und Wertebildung direkt widmet und somit Künstlerinnen und Künstler gesellschaftsorientiert arbeiten. Damit geht einher, daß nicht mehr die Produktion von Objekten und insbesondere deren Präsentation im exkludierenden Kunstkontext, sondern vielmehr die Gestaltung von Prozessen als Beeinflussung von Entwicklungen und die Integration verschiedener Disziplinen im Vordergrund stehen; der Künstler ist nicht mehr als Experte für Gestaltungsfragen, sondern als Experte für Wahrnehmungsfragen und deren Relationierungen gefordert. Das bedeutet, daß ästhetische (= wahrnehmungsbezogene) Kompetenzen und deren künstlerische Anwendung in gesellschaftlichen Kontexten (= Relationierung) – die Künstlerin/der Künstler als Know-How-Träger – eine wesentliche Fähigkeit darstellen; das Medium bzw. der Medienkanon zweitrangig wird und kommunikative, moderativ-mediative Qualifikationen und Diskurs- und Teamarbeit notwendig werden.“

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MEHR WERT – Künstler, Unternehmer und Wissenschaftler im Dialog

„Dem Unbehagen an der Ökonomisierung wird sowohl mit der verbreiteten Akzeptanz der Entdifferenzierung von Kunst und Wirtschaft als auch mit einer Ausweitung künstlerischer Handlungsfelder begegnet. Kunstproduzenten und -institutionen greifen unternehmerische Prinzipien, Strategien, Rollen oder Modelle – leitbildhaft oder kritisch – auf. Verschiedene künstlerische Projekte gehen aus der Auseinandersetzung mit Ökonomie und Unternehmertum hervor, machen deren Funktionsweisen transparent, auf Fehlentwicklungen aufmerksam oder setzen sich mit den Konsequenzen der Globalisierung auseinander. Künstlerische Handlung kann u.a. auch darin bestehen, Unternehmensprozesse direkt zu begleiten, einzuwirken und Veränderungen zu initiieren.“ (Textauszug)

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