KREATIVITÄT IM 21. JAHRHUNDERT

Demokratisierte Kreativität:

Die Annäherung von Kunst und Wirtschaft spiegelt das veränderte Bild der Künstler/innen in der Gesellschaft. Der „Geniekünstler“ verlor in den 60er Jahren seinen Sonderstatus. Vom exklusiven Attribut des Genies wurde Kreativität in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zu einer allgemein trainierbaren Fähigkeit. Einhergehend mit dem demokratisierten Kreativitätsbegriff wurde der Künstler und Künstlerinnen zu „Kreativen“ unter Vielen. Seither müssen sich die „Kunstschaffenden“ ihren Platz im System erkämpfen und sich vehement für die Annerkennung vom Wert ihrer Tätigkeit einsetzen.

 

Vgl.

Rothauer, Doris. In: Art in Company/Kunst und Wirtschaft. Armin Chodzinski (Hrsg.). Luzern, 2011, S. 71-75..